

Marc Walther hat nach einem Hydrologie-Studium an der Technischen Universität Dresden im Bereich Grundwasserbewirtschaftung promoviert. Nach einem PostDoc am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung trat er eine Junior-Professur für Schadstoffhydrologie an. Nach elf Jahren akademischer Tätigkeit war es Zeit in einem Wasserversorgungsunternehmen Wissenschaft und Praxis näher zusammenzubringen. Aktuell ist er an der Landesdirektion Sachsen im Bereich Siedlungswasserwirtschaft tätig.
Astrofotografie betreibt er seit ca. sechs Jahren. Ihn fasziniert die Herausforderung des Zusammenspiels zwischen Technik und Software: Vom Aufbau der Optik nebst Nachführung, über die Einstellungen der Aufnahmesession, bis zur Auswertung und Bearbeitung ist es ein langer, aber spannender Weg zum finalen Bild.

Die aktuelle Ausstellung zeigt eigene Aufnahmen von Nebeln und Galaxien, die im Garten des Lehmann-Salons in den Jahren 2023-2026 entstanden sind. Ausgestellt sind einige, klassische Objekte (z.B. die Andromeda-Galaxie), aber auch weniger bekannte Nebel, die erst bei längeren Belichtungszeiten deutlich werden (z.B. Pelikan-Nebel).

Aufgenommen wurden die Bilder mit Peltier-gekühlten Astro-Kameras, sowohl mit sog. One-Shot-Color-Cameras (klassischer RGB-Sensor) als auch mit monochromatischen Sensoren. Bei letzteren kommen zusätzlich Schmalbandfilter zum Einsatz, die lediglich spezifische Bereiche des Lichtspektrums durchlassen und erst in der Bildbearbeitung aus den Einzelbildern ein zusammengesetztes Farbbild entsteht.
Die Ausstellung wird freundlicherweise vom Stadtbezirksbeirat Cotta unterstützt.
