Weihnachtlicher Satzgesang: Treta Mominka (Marleen Andreev, Sarah Hesse, Juliane Schmidt)
Klänge: Martin Büst
Ausstellungseröffnung Astrofotografie und Videopräsentation: Marc Walther
Es erklingen Weihnachtslieder von Treta Mominka; zusammen mit Klängen von Martin Büst gibt Marc Walther einen Einblick in Astro-Technik und Bildbearbeitung und erläutert die wesentlichen Schritte, wie eine Astro-Aufnahme entsteht.

Das in Dresden gegründete Vokalensemble Treta Mominka begibt sich seit 2017 auf eine musikalische Reise durch die Klangwelten verschiedener Kulturen. Alte Volkslieder vor allem aus Osteuropa, aber auch aus allen anderen Himmelsrichtungen erzählen von den großen und kleinen Geschichten des Lebens: von Liebe und Sehnsucht, von Glück und Verlust, von Schicksal und Hoffnung. So unterschiedlich die Länder und Traditionen auch sein mögen – in den Liedern begegnen uns Gefühle und Wünsche, die Menschen überall auf der Welt verbinden.
Mit ihrem Repertoire europäischer Weihnachtslieder lassen Marleen Andreev, Sarah Hesse und Juliane Schmidt die Vielfalt der Welt erklingen und leuchten.

Martin Büst hat Technisches Design an der TU Dresden studiert und war 15 Jahre lang in der Schienenfahrzeugentwicklung tätig. Seit diesem Jahr ist er Teamleiter bei der DVB AG. Seit früher Kindheit fasziniert ihn die Welt der Klänge und ihre Verfremdung. Mit analogen wie digitalen Mitteln wird die Suche nach eigenartigen Klangwelten immer wieder beschritten. Ein aktueller Schwerpunkt ist der Kosmos: Wellen, Strahlung und andere physikalische Phänomene, die sich in- und außerhalb menschlicher Wahrnehmung befinden, werden in einem künstlerischen Kontext erlebbar gemacht. Sowohl die astronomischen, visuellen Aufnahmen als auch die innere Vorstellung von dem, was sich da außerhalb unserer Erde abspielt, dienen dabei als Inspiration.

Marc Walther hat nach einem Hydrologie-Studium an der Technischen Universität Dresden im Bereich Grundwasserbewirtschaftung promoviert. Aktuell ist er an der Landesdirektion Sachsen im Bereich Siedlungswasserwirtschaft tätig.
Astrofotografie betreibt er seit ca. sechs Jahren. Ihn fasziniert die Herausforderung des Zusammenspiels zwischen Technik und Software: Vom Aufbau der Optik nebst Nachführung, über die Einstellungen der Aufnahmesession, bis zur Auswertung und Bearbeitung ist es ein langer, aber spannender Weg zum finalen Bild. Die Ausstellung (06.12.26-17.04.27) zeigt eigene Aufnahmen von Nebeln und Galaxien, die im Garten des Lehmann-Salons in den Jahren 2023-2026 entstanden sind.

Das Projekt wird freundlicherweise vom Stadtbezirksbeirat Cotta unterstützt.
