25.10.2026 17:00 Uhr: Herbstserenade

Stephan Schrader /Violoncello und Veit Wiesler /Klavier mit Werken von Beethoven, Schumann, Faure, Popper und Chopin

Michael Klose: Moritzburg

Programm:

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 4 C-dur, op 102/1
Andante – Allegro vivace
Adagio – Allegro vivace

Gabriel Fauré
Romance op. 69

David Popper
Serenade op. 54/2

— Pause —

 Frederic Chopin
Sonate g-moll op.65
Allegro moderato
Scherzo
Largo
Finale. Allegro

Stefan Schrader, Foto: Schrader

Stephan Schrader
ist ein besonders vielseitiger Musiker, der schon als Kind neben dem Cello auch Trompete, Klavier und Orgel lernte und früh vertraut wurde mit Kammermusik, Salonmusik, Orchesterspielen und Kirchenmusik. Nach seinem Studium in Detmold (Irene Güdel) und Paris (Maurice Gendron) bekam er die Stelle des stellvertretenden Solocellisten am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover, ehe er 1995 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wurde. Seine vielseitigen Interessen führen zu immer neuen Begegnungen mit anderen Künstlern; so entstanden Programme mit Schauspielern, Tänzern, Maskenbildern, einem Clown u.a.
2015 erschien die Solo-CD „Cello-Loop“, einem unterhaltsamen Solo-Programm, in dem sich das Cello mit Hilfe einer Loopmaschine live vervielfacht und der Cellist sich als humorvoller Entertainer zeigt.
Auch den Umgang mit dem Barockcello pflegt Stephan Schrader seit vielen Jahren, wovon zahlreiche CDs mit dem Barockensemble „Parnassi musici“ zeugen.
21 Mal hat Stephan Schrader alle sechs Bach-Suiten an einem Tag aufgeführt. Einen anderen Schwerpunkt seines Solo-Repertoires bilden die 24 Präludien von Miezcyslaw Weinberg. Über 15 Jahre hatte der Cellist einen Lehrauftrag an der HfK Bremen. In Kursen und Workshops für Studenten, Profis und Laien lotet er immer neu die Möglichkeiten der Musikvermittlung aus.
Seit einigen Jahren interessiert ihn besonders die heilsame Wirkung musikalischer Begegnung mit einzelnen Hörern in „1 zu1-Konzerten“.
Im Jahr 2021 verließ Schrader das Orchester, zog nach Weimar und lernte dort den Pianisten Veit Wielser kennen, mit dem er stetig das gemeinsame Duo-Repertoire erweitert.

Veit Wiesler, Foto: privat

Veit Wiesler

wurde 1971 in Moosburg an der Isar geboren.
Er studierte von 1990 bis 1996 Klavier bei Gernot Sieber am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium.
Seit 1996 lebt er in Weimar, wo er bis 2000 sein klassisches Klaviestudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ bei Lazar Berman fortsetzte und zusätzlich Jazz-Klavier bei Leonid Chichik studierte.
Über 25 Jahre lang war er an der Weimarer Hochschule tätig, von 2008 bis 2022 in Festanstellung als Studienleiter der Opernschule.
Heute arbeitet Veit Wiesler freiberuflich als Pianist, Lied- und Kammermusikbegleiter, Arrangeur und Komponist.

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