12.07.2026 17:00 Uhr: Kate Chopin – Vom Erwachen der Frauen und der Geburt des Jazz in Amerika

Helga Werner liest Kurzgeschichten der amerikanischen Autorin, mit Songs und Chansons begleitet von Stefan Reher

Wir tauchen ein in die Welt von Kate Chopin, 1850 in St. Louis geboren.
Als innerhalb kürzester Zeit ihr Mann und ihre Mutter verstarben, stand sie mit sechs Kindern allein da.
Ein befreundeter Arzt riet ihr zu schreiben – gegen die Depressionen und als Einnahmequelle.
Sie folgte seinem Rat und verfasste Kurzgeschichten und Romane, die erst bejubelt wurden, aber bald für Kontroversen sorgten und als “unmoralisch” verurteilt wurden. Handelten sie doch von selbstbestimmten Frauen und Ehen zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe.
Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden ihre Werke als Höhepunkte der feministischen Literatur anerkannt.

Helga Werner liest Kurzgeschichten von Kate Chopin.
Musikalisch entführt Sie Stephan Reher mit Songs und Chansons nach New Orleans zu den Anfängen des Jazz.

Helga Werner Foto: privat

Helga Werner
steht seit nunmehr 57 Jahren als Schauspielerin auf der Bühne. In Dresden geboren, studierte sie an der Theaterhochschule “Hans Otto“ in Leipzig. Nach dem ersten Engagement am Stadttheater Freiberg war sie seit 1971 als Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden in vielen wichtigen Rollen zu erleben. 2017 feierte sie ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum mit einer charismatischen Lesung von Maxi Wanders „Guten Morgen, Du Schöne“ .
Außerdem trat sie deutschlandweit in Projekten sowie in Film und Fernsehen auf. An der Hochschule für Musik und Theater Leipzig war sie als Schauspieldozentin tätig.
Bis heute gestaltet sie zahlreiche musikalisch-literarische Abende und Lesungen.

Stefan Reher, Foto: Robert Jentzsch

Dr. phil Stephan Reher
kam nach Studium und Theaterarbeit in Köln als Regieassistent mit Spielverpflichtung an das Dresdner Staatsschauspiel. Jetzt ist er freischaffender Regisseur, Autor, Schauspieler, Rezitator, Erzähler und Sänger. Als solcher stand er u.a. in der Inszenierung „Die schöne Helena“ des Staatsschauspiels als Ajax I auf der Bühne.
Seine Soloprogramme laufen regelmäßig in verschiedenen Kleinkunsttheatern. Als Bänkelsänger und Geschichtenerzähler ist er im ganzen deutschsprachigen Raum landauf landab unterwegs. In Dresden verbindet er seine Existenzen als Historiker und Schauspieler zu seinen einzigartigen „Moritatentouren“. Dabei entstehen aus fundierter Recherche, Theater-, Musik- und Erzählkunst unterhaltsam inszenierte Stadtrundgänge, in denen er im Gewand verschiedener historischer Figuren durch die Straßen streift und Stadtgeschichte lebendig werden läßt. Außerdem tritt er als Jazz-Sänger als Frontman der Jazz-Band „Saxonia Jazz Frogs“ oder mit eigenem Trio auf. Außerdem präsentiert er regelmäßig seine Lesereihe „Dr. Watsons krimineller Salon“. 

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